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Die aktuellen Nachrichten
Brand zerstörte Halle und Waren
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 02.05.2010 um 10:44 (UTC) | | Von Dieter Krantz, 26.04.10, 16:51h, aktualisiert 26.04.10, 16:52h
Ein Feuer hat am Montagmorgen eine Lager- und Werkstatthalle im Ortsteil Wiersberg fast vollständig zerstört. Verletzt wurde bei dem Großfeuer niemand, der Sachschaden wird von dem Mieter der Immobilie auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Hennef - Um 6.17 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden; beim Eintreffen der ersten von insgesamt 85 Helfern aus dem gesamten Stadtgebiet stand die etwa 25 auf 15 Meter große Halle schon im Vollbrand. Obwohl die Wehr mit sieben C-Rohren und von einer Drehleiter aus die Flammen bekämpfte - das Wasser wurde über bis zu 1,8 Kilometer lange Leitungen herangeschafft - stürzte nach kurzer Zeit das Dach der Halle ein, so dass ein Betreten des Gebäudes nicht mehr möglich war. Es gelang aber immerhin, die angebaute Scheune vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen, obwohl zwischenzeitlich auch ein Druckabfall in der Wasserleitung den Helfern zu schaffen machte. In dieser Zeit übernahmen Großtankwagen der Feuerwehr aus Hennef und Königswinter im Pendelverkehr die Wasserversorgung, bis eine Pumpe zur Erhöhung des Drucks von Hand zugeschaltet war.
Viele Brandherde waren nach dem Einsturz des Daches unter Trümmern begraben und mit einem normalen Wasserstrahl von außen nicht mehr zu erreichen; die Halle wurde daher mit Schaum geflutet. Um alle Brandnester zu ersticken, wurden Kräfte des Technischen Hilfswerks aus Siegburg in Marsch gesetzt: Mit Hilfe eines Radladers hoben sie die Trümmer weg und erlaubten bis zum Nachmittag ein komplettes Ablöschen.
Erst am Mittwoch, so der Mieter der Halle, Michael Kurze, habe er neue Fenster im Wert von rund 50 000 Euro geliefert bekommen, die in der Halle ein Raub der Flammen wurden. Auch Abschlussprofile, Rolläden und Türen wurden zerstört, zudem eine Vielzahl an Werkzeugen.
Die Ursache des Feuers ist zurzeit noch unbekannt; Spezialisten der Kriminalpolizei haben Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1270484305330.shtml | | |
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Zwei Taschen mit Zigaretten
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 02.05.2010 um 10:42 (UTC) | | Bei einem Einbruch in der Shell-Tankstelle an der Zeithstraße in Siegburg-Schreck erbeuteten unbekannte Täter Zigaretten im Wert von rund 1000 Euro. Dann flüchteten sie mit einem dunkelgrünen Opel-Vectra. Die Polizei sucht Zeugen.
Siegburg - Mit einer Brechstange hebelten drei maskierte Männer in der Nacht vom Montag auf den Dienstag gegen 3 Uhr die Eingangstür der Shell-Tankstelle an der Zeithstraße in Siegburg-Schreck auf. Sie füllten zwei große Taschen mit Zigaretten im Wert von rund 1000 Euro und flüchteten anschließend mit einem dunkelgrünen Opel-Vectra in unbekannte Richtung. Die Polizei sucht Zeugen, denen das Fahrzeug in Tatortnähe aufgefallen ist und bittet diese, sich unter 0 22 41 / 5 41 31 21 zu melden.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1270484305669.shtml | | |
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Rauschgift-Bauern müssen ins Gefängnis
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 02.05.2010 um 10:37 (UTC) | | 12 Angeklagte, 13 Verteidiger, 7 Cannabisplantagen zwischen Siegburg, Morsbach und Wermelskirchen. Für eines der größten Bonner Drogenverfahren haben die Richter der 3. Großen Strafkammer nur neun Verhandlungstage gebraucht.
BONN / RHEIN-SIEG-KREIS - Gerechnet hatten selbst Insider mit einem aufwändigen, sich über Monate hinziehenden Prozess. Durch ihre Geständnisse jedoch hatten die Angeklagten selber entscheidend dazu beigetragen, dass es, so der Vorsitzende gestern, ein „überschaubares, unaufgeregtes Verfahren“ wurde. Die Angeklagten nahmen die Urteile anscheinend gelassen hin: Wegen banden- und gewerbsmäßigen Drogenhandels wurde der 37-jährige Initiator und Kopf der Cannabisbande zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, die elf Mittäter erhielten Haftstrafen zwischen zwei und fast sechs Jahren. Die einzige Frau bekam als einzige eine Bewährungsstrafe - gegen eine Auflage von 1000 Euro.
Die Plantagen in Einfamilienhäusern, ehemaligen Gaststätten oder Schwimmbädern mit doppelten Böden wurden innerhalb von zwei Jahren an sieben Orten im Rhein-Sieg-Kreis und im Bergischen Land aufgebaut. Angefangen hatte der Haupttäter aus Windeck den „Anbau im großen Stil“ unter seinem eigenen Dach. Es kamen Freunde dazu, die beim Ernten halfen, ein Ingenieur, der das Know how mitbrachte, die nicht unkomplizierten Licht- und Bewässerungssysteme der Plantagen einzurichten. Schließlich beteiligte sich ein Unternehmer aus Much, der den illegalen Anbau professionalisierte: Assistiert von seinen 31 und 28 Jahre alten Söhnen wurde der 56-Jährige, dem man - so der Vorsitzende Richter - „alles zutrauen würde, aber nicht den illegalen Rauschgift-Bauern“ - zum zweiten Kopf der Bande: Er betrieb zunächst Plantagen im eigenen Haus, im Schuppen, Hobbykeller und Dachboden. Der Geschäftsmann muss jetzt fast sechs Jahre in Haft, seine beiden Söhne je zwei Jahre und neun Monate. Der größte Erfolg der Bande wurde zugleich ihre größte Niederlage: 56 Kilo Marihuana waren bei einer einzigen Plantage, einer alten Gewerbehalle in Eitorf, geerntet worden. Am nächsten Tag war die Ernte weg, von Unbekannten gestohlen. Bald darauf kam im Herbst 2008 die Razzia: Es wurden 200 Kilogramm bestes Marihuana sowie 8700 Cannabispflanzen gesichert. Der Umsatz soll rund eine Million Euro betragen haben. Der Boss der Bande muss jetzt fast fünfzehn Jahre hinter Gitter: Er war kürzlich erst vom Landgericht Köln zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, weil er versucht hatte, Amphetamine selber herzustellen. Wegen seiner Drogensucht wurde zudem die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1272460089464.shtml | | |
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Fahndung nach älterem Audi
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 01.05.2010 um 17:41 (UTC) | | Verkehrskommissariat fahndet nach dem Fahrer eines dunkelblauen oder schwarzen Audi A4 älteren Baujahrs. Der Gesuchte verursachte am Mittwochvormittag gegen 10.30 Uhr einen Unfall auf der Kreisstraße 31 und flüchtete.
MUCH - Das Verkehrskommissariat (0 22 41 / 541-34 21) fahndet nach dem Fahrer eines dunkelblauen oder schwarzen Audi A4 älteren Baujahrs. Der Gesuchte verursachte am Mittwochvormittag gegen 10.30 Uhr einen Unfall auf der Kreisstraße 31 und flüchtete. Ein 50-jähriger Mucher, der von Alefeld nach Marienfeld unterwegs war, kam mit seinem Wagen von der Straße ab, weil er dem entgegenkommenden Audi ausweichen musste, der immer weiter auf seinen Fahrstreifen geraten war. Das Auto des 50-Jährigen prallte gegen einen Baum, die Windschutzscheibe zerbrach und die Airbags bliesen sich auf. Der Fahrer hatte Glück, dass er unverletzt blieb. Den Schaden schätzt die Polizei auf 5000 Euro.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1272460089654.shtml
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Waldbrand im Steilhang gelöscht
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 01.05.2010 um 17:39 (UTC) | | Im Steilhang oberhalb der Firma Eckes drohte am späten Mittwochabend ein Waldbrand. Auf einer Fläche von 50 Quadratmetern brannte gegen 21 Uhr das Unterholz.
HENNEF - Im Steilhang oberhalb der Firma Eckes drohte am späten Mittwochabend ein Waldbrand. Auf einer Fläche von 50 Quadratmetern brannte gegen 21 Uhr das Unterholz. Nachdem die Löschgruppe Happerschoß eingetroffen war, wurde die Alarmstufe erhöht, denn das Feuer war an einer sehr schwer zugänglichen Stelle ausgebrochen. Unter dem Kommando von Stadtbrandinspektor Heinz Peter Krämer waren schließlich 35 Kräfte auch aus Söven und vom Löschzug Hennef im Einsatz. Über eine Strecke von 500 Metern wurden Schlauchleitungen gelegt. Zum Löschen reichte dann ein C-Rohr. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis nach Mitternacht. Die Brandursache ist noch zu klären.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1272460089652.shtml | | |
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Mit 17 in der richtigen Spur
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 01.05.2010 um 17:37 (UTC) | | Seit 2005 können Jugendliche bereits mit 17 Jahren ihren Führerschein machen. 300.000 Jugendliche haben diese Möglichkeit bisher genutzt. Anna Pauly aus Rath-Heumar ist eine von ihnen - die Gymnasiastin fühlte sich bei ihrer ersten Fahrstunde sichtlich wohl.
Fahrschülerin
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Hinter dem Steuer fühlt sich die Fahrschülerin bereits in der ersten Fahrstunde wohl. (Bild: kr)
Fahrschülerin
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Hinter dem Steuer fühlt sich die Fahrschülerin bereits in der ersten Fahrstunde wohl. (Bild: kr)
Köln - Beim ersten Mal hat's kaum geruckelt. Anna Pauly hat vor drei Tagen ihre erste Fahrstunde gehabt. „Es war total lustig“, sagt sie. Die Kupplung hat der Fahrlehrer bedient, sie war für Gas und Bremsen zuständig, und auch das Lenken habe sie bestens im Griff gehabt. „Die Aachener Straße ist ja gerade.“
Die Gymnasiastin aus Rath-Heumar, seit wenigen Wochen 17 Jahre alt, hat schon mit 16 die Anmeldung zur Fahrschule unterzeichnet. Frühstart zum Führerschein - in NRW ist das seit 2005 möglich. 300.000 junge Menschen haben die Möglichkeit genutzt. Und nach erfreulich niedrigen Unfallzahlen wird aus dem Modell „Begleitetes Fahren ab 17“ nun der Regelfall. Nein, ehrlich gesagt sei es ihr weniger um die Aufsicht am Steuer gegangen, sagt Anna. Wie mehrere Freundinnen wollte sie einfach „schnell den Führerschein haben“. In der heißen Abiturphase werde sie sowieso keine Zeit mehr haben.
Nach einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen vom vergangenen Jahr liegt die Unfallzahl bei 17-jährigen Fahrern um 19 Prozent niedriger als bei herkömmlichem Führerscheinerwerb. Die Axa-Versicherung gewährt aufgrund solcher Zahlen sogar einen 25-prozentigen Nachlass auf die Haftpflichtversicherung - auch über den 18. Geburtstag hinaus.
„Ich rate allen dazu“, sagt Robert Brose, Fahrlehrer von Anna Pauly. „Die meisten Unfälle bei Anfängern gehen auf mangelnde Erfahrung zurück. „Es macht schon viel aus, jemanden neben sich zu haben.“
Mindestens fünf Jahre lang müssen die bis zu fünf in Frage kommenden Mitfahrer den Führerschein besitzen. Anna hat ihre Eltern und Großeltern als „Beifahrer“ angemeldet. Meist wird es wohl Mama Martina sein, und dass die vor geraumer Zeit beim gleichen Fahrlehrer gelernt hat, lässt sich nur als positives Omen deuten. Sie findet es wichtig, dass die erste Fahrt der Tochter nicht „allein nachts in die Disco“ führt. Zudem sei es heute viele hektischer auf den Straßen. „Sie soll vor allem die Ruhe behalten.“ Die Rolle als Begleitperson empfindet sie durchaus als „Herausforderung“, verspricht aber Besonnenheit und ein gemäßigtes Vokabular.
Diese Prüfung hat Volker Schmidt schon hinter sich. Seine beiden Kinder saßen mit 17 am Steuer, und er nebendran. „Es hat ihnen Sicherheit gegeben“, vor allem weil das Zurechtfinden im Straßennetz als Stressfaktor entfällt. Die Fahranfänger hätten so langsam Routine entwickeln können, und tatsächlich haben beide das erste Jahr ohne Unfall überstanden. „Nur jetzt passieren beim Einparken immer so seltsame Dinger.“
Anna Pauly fürchtet neben dem Mythos „Rückwarts Einparken“ vor allem Radfahrer und spielende Kinder auf der Straße. Die ersten Fahrten werde sie wohl eher in der nähere Umgebung führen, vielleicht auch mit dem Opa, der sich schon freut, künftig von der Enkelin chauffiert zu werden. Immerhin hat er sich auch finanziell eingebracht, bei den Führerscheinkosten, die wohl bei 1200 bis 1500 Euro liegen werden. Vorausgesetzt, Anna behält bei der Prüfung die Nerven.
Bis es so weit ist, wird sie noch diverse Autobahn- und Nachtfahrten absolvieren müssen. Aus der Entfernung sicher aufmerksam beobachtet von Schwester Lara. Die freut sich besonders, dass das „Begleitete Fahren“ künftig zum Regelfall wird. In zwei Jahren wird sie schließlich 17.
Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1272460089866.shtml | | |
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© 2010, Detektivbüro Uckerath
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