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Die aktuellen Nachrichten
Ermittlungen gegen Zugführer
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 15.07.2010 um 09:51 (UTC) | | Nach dem Chaos um defekte Klimaanlagen in ICE-Zügen gerät jetzt auch die Regierung unter Druck. Das Verkehrsministerium soll schon länger von den Problemen gewusst haben. Unterdessen wurden gegen einen Zugführer Ermittlungen aufgenommen.
BERLIN - Nach dem Zwischenfall in Bielefeld, wo am Wochenende Bahnreisende wegen eines Hitzekollaps ins Krankenhaus mussten, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft gegen den Zugführer. Die Gewerkschaften warnen allerdings vor einer Vorverurteilung des Personals. Die Deutsche Bahn AG kündigte derweil am Mittwoch an, mit einer Arbeitsgruppe die Klima-Probleme in den Griff bekommen zu wollen. Dem Verein Deutscher Ingenieure zufolge sind die ICE-Klimaanlagen nicht für Temperaturen über 35 Grad ausgelegt. Das Verkehrsministerium räumte unterdessen ein, von den Problemen mit der Technik schon länger gewusst zu haben und kündigte Konsequenzen an. Der Fahrgastverband Pro Bahn spricht von weit mehr betroffenen Zügen als bislang bekannt, die Bahn von Problemen bei nur 37 Fernzügen.
Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart sagte in Bielefeld, es bestehe "ein Anfangsverdacht auf fahrlässige Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung". Der Fahrer habe nicht einfach weiter fahren dürfen, nachdem er den Ausfall der Klimaanlage bemerkt hatte.
Die Gewerkschaften Transnet und GDBA wiesen allerdings darauf hin, dass "unsere Kolleginnen und Kollegen gerade in diesen Hitze-Tagen besonders unter diesem Klima zu leiden haben. Sie verrichten ihren Dienst unter extrem schwierigen Bedingungen." Hier könne die Bahn Abhilfe mit zusätzlichem Personal schaffen. Außerdem sei das Unternehmen Reisenden und Personal eine Beseitigung der Probleme schuldig.
Die Bahn reagierte auf die wiederholten Hitze-Pannen nach eigenen Angaben mit einer gemeinsamen Task-Force von der Deutschen Bahn und Siemens. Bahnsprecher Jürgen Kornmann betonte, dass die Züge alle die tägliche Wartung mit funktionstüchtiger Klimaanlage verließen. Der Fehler trete dann plötzlich während der Fahrt auf. Das Unternehmen arbeite mit Hochdruck an der Lösung des Problems. "Jede defekte Klimaanlage ist eine zu viel", sagte er. Einen Bericht der "Bild"-Zeitung, die Bahn stehe vor einem Rätsel, wies er hingegen zurück. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen.
Nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure sind die Klimaanlagen in den deutschen ICE-Zügen für Temperaturen über 35 Grad allerdings gar nicht ausgelegt. "Wenn Siemens nach der EU-Norm auslegt, muss man in Kauf nehmen, dass die Anlage bei höheren Temperaturen nicht funktioniert. Mittlerweile ist ja bekannt, dass es in Deutschland wärmer wird", sagte Geschäftsführer Thomas Terhorst. Die nächsthöhere Stufe der EU-Norm toleriere Temperaturen bis 40 Grad und werde beispielsweise auf Spanien angewandt.
Beim Bundesverkehrsministerium weiß man offenbar schon länger von den Problemen mit der Elektronik in einigen ICE-Zügen. Die gesamte Bordelektronik der ICE-Eins und ICE-Zwei Züge sei empfindlich, räumte Staatssekretär Enak Ferlemann ein. Die Vorfälle müssten nun überprüft und hinterfragt werden, "weil wir vor der Ausschreibung einer kompletten Erneuerung der Flotte stehen, und da sollen diese Fehler nicht wieder auftreten." Man müsse nun die Konsequenzen aus den Schäden ziehen.
Das Ausmaß der Probleme scheint zudem weit größer zu sein, als bislang bekannt. "Wir haben über 100 Eingaben über defekte Klimaanlagen in unterschiedlichen Fahrzeugtypen", sagte Rainer Engel vom Fahrgastverband Pro Bahn.
Ein Bahnsprecher sagte dagegen, es habe bei insgesamt 36 Fernzügen in der Zeit zwischen Samstag und Montag Zwischenfälle gegeben. Zudem sei am Dienstag zwischen München und Saarbrücken ein IC gestoppt und die Reisenden auf andere Züge verteilt worden.
Quelle:http://ksta.de/html/artikel/1278950774170.shtml | | |
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Fahrer leistet nach Unfall Widerstand
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 20.05.2010 um 12:15 (UTC) | | Ein 22-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag über die Abgrenzung einer Laterne gefahren. Offenbar wurde der Pkw dadurch angehoben, überschlug sich und landete schließlich auf dem Dach. Als die Polizei eintraf, leistete der Fahrer erheblichen Widerstand.
Hennef - „Ich habe einen Knall gehört, und als ich nach draußen schaute, lag der Golf hier auf dem Dach“, erzählte ein Anwohner der Frankfurter Straße, der am frühen Sonntagmorgen gegen 3.45 Uhr fast aus dem Bett gefallen war. In Höhe der Kreuzung mit der Lindenstraße war ein 22 Jahre alter Autofahrer aus Rheinbach über die Abgrenzung einer Laterne gefahren, die in der Fahrbahnmitte steht. Dadurch wurde das Fahrzeug vermutlich leicht angehoben und überschlug sich. Auf dem Dach, so deuteten es die Lack- und Kratzspuren auf dem Asphalt an, rutschte der Wagen gegen ein am rechten Straßenrand geparktes Auto, das stark beschädigt und zudem nach vorne geschoben wurde.
Durch den Aufprall schleuderte der Golf um 90 Grad herum und blieb, einige Meter weiter erst, quer zur Fahrtrichtung liegen.
Quelle: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1270457720681.shtml | | |
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Fahrer nach Unfall verschwunden
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 20.05.2010 um 12:12 (UTC) | | Ein weißer Golf ist am Sonntagabend in Höhe Steinermühle in Hennef gegen einen Baum gefahren. Zeugen hörten, wie der Fahrer mit quietschenden Reifen losfuhr. Als die Polizei am Unfallort eintraf, waren der Fahrer und die Insassen verschwunden.
Hennef - Ein unbekannter Fahrer ist am Sonntagabend mit einem weißen Golf in Höhe Steinermühle in Hennef gegen einen Baum gefahren. Als die Polizei am Unfallort eintraf, war der Fahrer verschwunden. Die Beamten gehen davon aus, dass noch mehr Menschen in dem Auto saßen.
Der Besitzer des Autos konnte als Unfallfahrer ausgeschlossen werden. Bisher verlief die Suche erfolglos.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter Tel.:02241/541-3521
Quelle: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1272633134212.shtml | | |
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Unfall mit Drogen im Gepäck
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 20.05.2010 um 12:10 (UTC) | | Hennef - Schwere Verletzungen erlitt ein 21 Jahre alter Sozius aus Sankt Augustin, nachdem der ebenfalls 21 Jahre alter Rollerfahrer aus Hennef, der keine Fahrerlaubnis hat, gegen ein entgegenkommendes Auto geprallt war. Er war offensichtlich aus Spaß auf der Kegelswies Schlangenlinien gefahren. In einer Kurve steuerte eine 52 Jahre alte Autofahrerin aus Hennef ihren Wagen aus dem Wohngebiet. Beide konnten nicht mehr ausweichen. Der Hennefer flüchtete leicht verletzt, ließ sich aber kurz darauf an der Unfallstelle wieder sehen und behauptete, sein Freund sei gefahren. Doch verbrannte Hautreste auf dem Auspuff des Zweirades und die entsprechenden Wunden bei dem schwer verletzten Sozius widerlegten seine Angaben. Schließlich räumte der 21-Jährige, bei dem Drogen gefunden wurden, ein, selbst am Lenker gesessen zu haben. Sein Begleiter musste von einem Notarzt versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden. Auch die Autofahrerin wurde leicht verletzt. Die Kegelswies musste für rund eine Stunde komplett gesperrt werden. (rvg)
Quelle: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1273823316283.shtml | | |
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Großfahndung bleibt ohne Erfolg
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 20.05.2010 um 12:07 (UTC) | | Zwei maskierte Männer haben am Montagmorgen eine Bank am Sanddornweg in Hennef überfallen. Mit einer Pistole bedrohten sie eine Bankangestellte und erpressten so Bargeld. Mit mehreren tausend Euro Beute flüchteten sie.
Hennef - Die Serie von Banküberfällen im Kreis geht weiter. Nachdem bisher Geldinstitute vorwiegend im ländlichen Osten Schauplätze der Taten waren, suchten sich Unbekannte am Montag ein Objekt in Stoßdorf aus. Zwei maskierte Männer betraten am Vormittag gegen 10.30 Uhr die Filiale der Kreissparkasse am Sanddornweg in Stoßdorf. Die beiden Bankräuber kamen den großen Geschäftsraum und bedrohten die Angestellten mit einer Pistole. Sie forderten Bargeld, die Mitarbeiter händigten ihnen, solchermaßen bedroht, mehrere tausend Euro aus. Die Unbekannten flüchteten anschließend mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Selbst, ob sie zu Fuß oder mit einem Fahrzeug das Weite suchten, hatte niemand beobachtet. Die alarmierte Polizei umstellte zunächst das Wohn- und Geschäftshaus, weil anfänglich nicht klar war, ob die Täter noch in dem Gebäude waren und eventuell Geisel genommen hatten. Doch schnell stellte sich heraus, dass die Verdächtigen sich bereits entfernt hatten. Streifenwagen aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligten sich an der anschließenden Fahndung. An den Ausfallstraßen postierten sich Polizisten, um Verdächtige zu kontrollieren.
Unterstützt wurden sie dabei von Kräften einer Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei, die im Rahmen einer geplanten Schwerpunktaktion eigentlich den Verkehr überwachen sollte. Außerdem suchte die Besatzung eines Polizeihubschraubers die Umgebung ab. Er kreiste über Stoßdorf und flog auch mehrfach die angrenzenden Siegauen ab.
Kripo-Beamte sicherten derweil Spuren am Tatort, nahmen Fingerabdrücke ab und befragten die Zeugen. Mit einem rot-weißen Flatterband wurde das Bankgebäude abgesperrt, die Filiale zunächst geschlossen. Regionaldirektor Sven Volkert kümmerte sich um seine Mitarbeiter. Kriminalisten werteten parallel die Aufnahmen aus den Überwachungskameras aus. Die Bereitschaftspolizisten befragten die Anwohner der benachbarten Häuser bis hin zum Quadenhof. Mehrere Streifenwagen fuhren auch die kleinen Nebenstraßen ab, um sicherzustellen, dass sich die Täter nicht dort versteckt hielten. Nach knapp anderthalb Stunden wurde die groß angelegte Fahndung zunächst erfolglos abgebrochen, sie wird im Rahmen der ständigen Streifen aber fortgeführt.
Die beiden Tatverdächtigen waren nach Angaben von Zeugen und der Hinweise aus den Kameras etwa 20 bis 23 Jahre alt. Einer der Männer trug ein blaues Kapuzenshirt und darüber eine dunkle Jacke. Ein weißes Tuch mit einigen dunklen Streifen hatte er vor das Gesicht gezogen um sich zu maskieren. Er hatte Handschuhe, eine hellblaue Jeans mit der Zahl 96 auf der rechten Pobacke und einen dunklen Rucksack mit roten Schulterpolstern an. Der Zweite trug ein dunkles Sweatshirt mit Kapuze, Handschuhe und als Maske ein rotes Tuch mit hellen Diagonalstreifen. Das Kriminalkommissariat 31 bittet um sachdienliche Hinweise unter 02241 / 541-35 21.
Quelle: http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/html/artikel/1273842566221.shtml | | |
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Mann von Polizist tödlich verletzt
Administration der Seite; Kölnische Rundschau am 14.05.2010 um 10:19 (UTC) | | Bei einem Polizeieinsatz ist in Hennef ein 44-jähriger Mann tödlich verletzt worden. Ein Beamter hatte einen Schuss aus seiner Dienstwaffe abgegeben, der den Mann traf. Die Polizei war zuvor zu einer Schlägerei vor einer Disko gerufen worden.
Hennef - Ein 44 Jahre alter Mann aus Neuss ist am Donnerstag nach einer Schlägerei von einem Polizisten angeschossen worden. Er erlag nur wenig später im Krankenhaus seinen lebensgefährlichen Verletzungen. Ein erfahrener Polizeihauptkommissar, dem Zeugen zugerufen hatten, dass der Verdächtige eine Pistole habe, gab den tödlichen Schuss aus seiner Dienstwaffe ab, als der Neusser sich, so Beobachter, an den Hosenbund griff. Der Polizist, selbst ausgebildeter Ersthelfer, versorgte ihn sofort medizinisch, bis ein Notarzt eintraf. Ein Rettungswagen brachte den Getroffenen zur weiteren Behandlung nach Siegburg. Doch die Ärzte konnten ihm nicht mehr helfen.
Begonnen hatte der tragische Vorfall mit einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Gästen einer Diskothek in Uckerath. Zwei Gruppen waren aus bislang ungeklärter Ursache aneinandergeraten. Der Streit konnte beigelegt werden, offenbar verließ der angetrunkene 44-Jährige mit seinen Bekannten anschließend die Gaststätte. Ein 38 Jahre alter Mann aus Köln wollte kurze Zeit später in einem benachbarten Schnellrestaurant etwas essen. Vor der Tür wurde er nach eigenen Angaben von mehreren Angreifern angegangen und vermutlich mit einem Teleskopschlagstock niedergestreckt. Die Leitstelle der Kreispolizei schickte einen Wagen nach Uckerath.
Als der gegen 18.20 Uhr eintraf, riefen die Bekannten des 38-Jährigen den Einsatzkräften zu, dass einer der Schläger eine Pistole bei sich habe. Zwei Verdächtige liefen in Richtung eines Parkplatzes an der Westerwaldstraße weg. Dort stand der Wagen des 44-Jährigen, der häufiger Gast in der Diskothek gewesen ist. Zwischen den parkenden Autos stellten die Polizisten die beiden Flüchtigen. Während der eine seine Hände den Beamten entgegen hielt, machte der andere eine Bewegung in Richtung seines Rückens. Der Hauptkommissar sah sich, nachdem er vorher, so ein Zeuge, den Mann zwei Mal angerufen hatte, bedroht und zog seine Dienstpistole. Er traf den Neusser in den Bauch, das Projektil blieb im Körper stecken. Sein Kollege holte den Streifenwagen nach, in dem der Schütze ein umfangreiches Erste-Hilfe-Set deponiert hatte. Doch die Bemühungen um das Leben des Opfers blieben letztlich erfolglos. Wie sich später herausstellte hatte er tatsächlich am Gürtel ein Holster, indem aber vermutlich die ausziehbare Eisenstange gesteckt hatte. Ob er tatsächlich eine Feuerwaffe bei sich gehabt hatte, war nicht abschließend geklärt.
Ein großes Polizeiaufgebot sicherte den Tatort und vernahm die Zeugen, insbesondere den 38-Jährigen, der mit einer dicken Beule und blutenden Wunden ambulant versorgt wurde, und seine Begleiter. Auch der Bekannte des später Gestorbenen wurde zur Vernehmung auf eine Wache gebracht. Eine Mordkommission des Bonner Polizeipräsidiums unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Hartmut Becker und Staatsanwalt Martin Diesterheft übernahmen die Ermittlungen. Die genauen Umstände der Schussabgabe sind noch nicht geklärt und sind Teil der intensiven Beweissicherung, zu der auch die Aussagen der beiden betroffenen Polizisten sind. Sie wurden nach der Arbeit am Tatort, bei der die Kriminalisten auch nach einer möglichen Waffe suchten, betreut. Ein Abschleppunternehmen stellte das Fahrzeug des Toten sicher.
Quelle: http://www.ksta.de/html/artikel/1273601906346.shtml | | |
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© 2010, Detektivbüro Uckerath
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